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Hof Strampe


Lern uns und unsere Süßkartoffeln im schönen Bad Bevensen kennen.

Wer gehört zu eurem Betrieb und ist für welche Aufgaben zuständig?

Wir haben aktuell einen festen Mitarbeiter, welcher für alle anstehenden Feldarbeiten und Lagerarbeiten zur Verfügung steht. Ein echter Allrounder. Durch die hinzukommenden Aufgaben im Süßkartoffelanbau und -vermarktung werden wir aber zur nächsten Saison noch einen weiteren Mitarbeiter einstellen. Wichtig ist es für uns als Familienbetrieb, dass jeder in der Landwirtschaft alle Aufgaben kennt und auch übernehmen kann. Nur so hat man selber Spaß bei der Arbeit durch eine tolle Abwechslung und kann die gesamte Betriebsentwicklung und das gemeinsame Ziel zum nachhaltigen ökologisch wirtschaftenden Betrieb verstehen und nachverfolgen.

Anna ist für das Marketing zuständig. Sie betreut die sozialen Medien, die Homepage, Flyergestaltungen und widmet sich gerne neuen spannenden Projektarbeiten.

Sönke ist der Betriebsleiter und springt auch gerne mal bei allen täglich anstehenden Aufgaben ein.

Habt ihr ein Lieblingsprodukt vom Hof?

Wir haben ein Lieblingsgetreide und das ist der Dinkel. Diese Getreidesorte passt wunderbar in die ökologische Fruchtfolge. Da die Pflanze auch eine recht breite Blattstellung hat, übernimmt sie auf ganz natürliche Weise eine Art der "Unkrautbekämpfung". Die benachbarten Pflanzen werden beschattet und somit unterdrückt. Zudem ist aus ernährungsphysiologischer Sicht der Dinkel auch durch seine gute Bekömmlichkeit nur zu empfehlen. Wenn wir dann Bio-Dinkelkekse essen, freuen wir uns immer wieder, wie schön es ist, den Werdegang von einem Produkt direkt mitzubekommen.

Natürlich darf man dann auch bei unseren Lieblingen die Süßkartoffel nicht vergessen. Seit 2016 arbeiten wir daran, die Bio-Süßkartoffel in Norddeutschland erfolgreich anzubauen und in den Märkten zu platzieren. Dabei ist es unser Ziel auch mal etwas speziellere Gemüsesorten aus der Region in Bio-Qualität mit viel Nähe zum Bauern anzubieten.


Die Süßkartoffel ist bei uns im Speiseplan eine willkommene Abwechslung. Am Liebsten essen wir eine leckere Ofensüßkartoffel gefüllt mit Quark und frischen Kräutern. Ein schnelles Gericht, was lange satt macht.

Was treibt euch an? Im Alltag und für die Zukunft?

Unser Antrieb ist es die weiten Importwege von Süßkartoffeln aus den USA oder Spanien zu reduzieren. Wir bereichern uns jedes Jahr an neuen Erfahrungen im Umgang mit der süßen Knolle. Es fallen nicht nur stur ausführende Arbeiten an, sondern wir lernen jeden Tag dazu. Das macht unglaublich Spaß und nebenbei leisten wir wichtige Pionierarbeit für die Etablierung einer eher tropischen Pflanze in Norddeutschland. Natürlich sind die Erträge von Süßkartoffeln in Spanien besser als hier bei uns. Die Süßkartoffel mag es lieber wärmer und bildet dann entsprechend größere Knollen. Aber für uns war es wichtig, die Süßkartoffel so nachhaltig wie möglich regional anzubauen. Unser Anbau ist transparent und wir zeigen mit Stolz unsere Kulturenvielfalt und den Anbau besonderer Früchte vor Ort.

So sollte Landwirtschaft sein:

Landwirtschaft sollte so nachhaltig wie möglich sein und wertvolle Ressourcen schonen. Wir arbeiten daran, unsere Felder mit unserem eigenen Dünger zu versorgen und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Dabei arbeiten wir nach folgendem Prinzip: Wir bauen neben unseren Hauptkulturen wie Getreide, Körnerleguminosen und Süßkartoffeln auch Kleegras an. Dieses Kleegras steht zwei Jahre lang auf einer Fläche um den Boden dort fein zu durchwurzeln und über das Klee als Leguminose Luftstickstoff in Knöllchen im Boden einzulagern. Dadurch wird die Kleegrasfläche mit Nährstoffen versorgt. Den Aufwuchs vom Kleegras schneiden wir 3 - 4 mal im Jahr und bringen diesen dann als Dünger auf andere Felder aus. Beispielweise vor dem Süßkartoffel pflanzen. So können wir auf Dünger verzichten und kontrollieren selber, was auf unsere Felder als Dünger kommt.


Wir wünschen uns, dass auf diese Art und Weise mehr Betriebe ihre Betreibskreisläufe schließen und die intensive Landwirtschaft reduziert wird auf mehr Bodenschonung und Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit.


Unser Produkt vom Hof Strampe:

Das Projekt Von Nachbars Höfen ist für uns eine tolle Möglichkeit die Vorzüge aus der Region zu den Verbrauchern in die Stadt zu bringen. Man kann sich häufig kaum vorstellen, welche Möglichkeiten die Nachbarschaft bietet. Zudem merken wir es selber, es nimmt natürlich auch viel Zeit in Anspruch, seine Nachbarschaft kennenzulernen. Deswegen ist das Projekt "Von Nachbars Höfen" so wichtig.


Hierüber kann man auf schnelle einfache Art und Weise die Bauern in direkter Umgebung kennenlernen und deren Produkte zu fairen Preisen bekommen. Die gesamte Wertschöpfung und vor allem die Produkte bleiben in der Region.


Beste Grüße
Anna und Sönke

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